Kräuter
Wumms!
Dienstag, 21. Mai 2013, 21h
Eine feine Kräutermischung, bestehend aus allem was eine gute Musikküche her gibt und der faden Suppe den fehlenden Wumms verabreicht: Ein Prise Reggae, aufgekocht im feinsten Folk, gewürzt mit einer Spur Country, einer rauen Polka und dem aufwirbelnden Temperament der SKA-Rhythmen, aufgeschichtet und serviert in Deutscher Sprache. Das gelingt den drei Liedermachern Roland, Dirk und Andi völlig unverkrampft: Einfach los zu lassen, sich wohl zu fühlen und Musik zu machen. Nicht mehr und nicht weniger… ist KräuterWUMMS!
Leider abgesagt:
Christoph Wiatre
&
The Swinging
Snowflakes
…kehren am Freitag, 24. Mai 2013, 21.00 Uhr mit ihrem swingenden Repertoire der 1930-50er zurück in die Zeit der Ballsäle, in der zu "Jazz" noch eine heiße Tanzsohle aufs Parkett gelegt wurde und Swing hip zum Tanzen war.
Nicht umsonst ist die Combo öfter zu Gast bei Veranstaltungen in der Lindy Hop Szene, denn Björn Lücker (Schlagzeug), Giorgi Kiknadze (Kontrabaß) und Christoph Wiatre (Gesang & Piano) swingen und rollen die alten Hits in knackigen Arrangements. An dem Abend entführt das Trio erstmals auf eine kleine konzertante musikalische Zeitreise. Swing tanzen gestattet!
Mittwoch, 29. Mai 2013, 21.00 Uhr
Arne Jansen Trio
The Sleep Of Reason
Wer den Berliner Gitarristen Arne Jansen einmal gehört hat, wird seinen Ton so schnell nicht wieder los. Dieses passionierte Wühlen in der warmen Vielfalt der elektrischen Gitarre, in dem sich stets zaghaftes Understatement mit spielerischer Wollust mischt. Diese klanggewordene Menschlichkeit, die immer das Besondere im Alltäglichen sucht, Ruhe ausstrahlt und doch selbst nie zur Ruhe kommt, weil sie eben immer am Suchen ist. Ja, Arne Jansen ist ein besonderer Gitarrist.
Mit seinem bislang dritten Album, seinem ACT-Debüt „The Sleep Of Reason“ erzählt er einmal mehr eine ganz persönliche Geschichte. Es ist eine Sammlung von Stücken über den spanischen Maler Francisco Goya, der seine künstlerische Vita als gefeierter Hofmaler begann und sich im Lauf seines langen Lebens in einen eigenbrötlerischen Visionär verwandelte, dessen schicksalhafter Einfluss auf die Kunst auch knapp 200 Jahre nach seinem Tod gar nicht überschätzt werden kann. Im Gegenteil, Goya wird immer gegenwärtiger. Dem Gitarristen ging es indes nicht um die kunsthistorische Bedeutung des Spaniers, als er sich daran machte, Goyas Bilderwelt in Klang zu übersetzen. Am Anfang stand eine individuelle Begegnung. Als Jansen vor ein paar Jahren ein Konzert in Madrid spielte, nahm er sich die Zeit, die berühmte Gemäldegalerie Prado zu besuchen. Als er schon auf dem Weg zum Ausgang war, fielen ihm plötzlich Goyas schwarze Gemälde ins Auge. Speziell der berühmte „Hexensabbath“ und die „Wallfahrt des San Isidro“ berührten ihn mit ihren verzerrten Gesichtern und im jähen Grauen aufgerissenen Augen dermaßen, dass er selbst von seiner intimsten Erfahrung mit Kunst in seinem ganzen Leben spricht. Er wusste, dieses Thema und dieser Mann würden ihn nicht mehr loslassen. Zurück in Berlin begann er sich intensiv mit Goya zu beschäftigen. Eine wahre Schreibflut setzte ein, die sich jetzt in seinem Album „The Sleep Of Reason“ erfüllt.
Freitag, 31. Mai 2013, 21.00 Uhr
Django Deluxe
Wilhelmsburg (2012) Edel: Records
Django Deluxe nennt sie sich – die junge Band aus Hamburg, die durch die Bank ein breit gefächertes Jazz-Publikum begeistert. Wer die vier großen imposanten Männer sieht und spielen hört, hält inne. Auf außergewöhnliche Weise kombinieren sie in ihrer Musik den traditionellen Gypsy-Swing Django Reinhardts mit den Formen des heutigen Jazz. Der Swing pulsiert regelrecht durch ihre Adern und drückt sich in ihrer großen Leidenschaft für die wohl größte europäische Gypsy-Jazz Legende aller Zeiten aus. Das Beeindruckende: Sie überführen die alten traditionsreichen Rhythmen und Klänge der 30er und 40er Jahre in Arrangements, die in ganz eigener Note frisch und originell daherkommen. Überraschend ist das nicht, sind sie doch – wie Django Reinhardt auch – selbst Sinti und somit bereits mit der Tradition des Jazz aufgewachsen. Gleichzeitig sind sie vier junge Männer, die in der modernen Welt des heutigen R’n'B und Hip-Hop leben. Das Quartett, bestehend aus den Brüdern Giovanni und Jeffrey Weiss und ihren Cousins Robert Weiss und Kohe Reihnhardt, versteht sich auf der Bühne ohne Worte. So dominieren die Melodielinien der Sologitarristen Giovanni und Kohe. Begleitet von Jeffrey, der mit dem Kontrabass die Basis bildet und der Rhythmusgitarre, die von Robert gespielt wird. In ihrer einzigartigen Konstellation reißen die vier Musiker ihre Zuschauer regelrecht von den Sitzplätzen – zumindest sitzt man höchstens noch auf der Stuhlkante und kein Fuß bleibt mehr ruhig und swingt im Takt der Rhythmen mit. Erfrischende Musik mit unvergleichlichem Sound, die so ehrlich und direkt ist, dass sie im Nu unser Herz erobert. Jazz einmal ganz unakademisch. Line Up Giovanni Weiss (guit), Jeffrey Weiss (b), Robert Weiss (guit), Kohe Reinhardt (guit)
Dienstag, 18. Juni 2013, 21 Uhr
Triologue
Créole-Weltmusikwettbewerb, Rock- und Popmusik-Preis, Jazznachwuchspreis … Triologue sahnt ab ohne sich eindeutig musikalisch zu verorten. Dramaturgisch vollendet drehen die drei Stiljongleure an der kompositorischen Spannungsschraube und produzieren so faszinierende Klanglandschaften. Eine vielseitige und spannende Mischung aus groovigen Improvisationen, virtuos-solistischen Einlagen und großformatig angelegten Werken, wie der allmählich zu Kultstatus gelangenden „Lady Kaka hört Radio Gaga-Suite“, sind musikalische Markenzeichen von Triologue. Die drei Musiker Ninon Gloger, Johannes Huth und Olaf Koep präsentieren am 19.4. auf ihrem vielfältigen Instrumentarium, bestehend aus Klavier, Synthesizer, Kontrabass, Drumset, Berimbao, Kalimba, Tablas, Melodika, Lotusflöte und Klangschalen ihre neue CD. Der dabei entstehende klangliche Facettenreichtum“macht nicht nur neugierig, sondern auch viel Spaß!“(Kieler Nachrichten)
Irgendwann in Lübeck!!!
Lily Dahab
New CD “Huellas"
Lily Dahab – voc
Bene Aperdannier – piano, rhodes, melodica, glockenspiel
Jo Gehlmann – git
Andreas Henze – double bass
Topo Gioia – percussion
Die musikalischen Pole, zwischen denen sich argentinische Klänge auffächern, liegen immens weit auseinander : Tango und Folklore, feine Songwriterpoesie und argentinischer Rock und Pop – all diese Klänge haben ihre Spuren in der Musik von Lily Dahab hinterlassen. Auf ihrem neuen Album Huellas findet die Gesangsnomadin und Wahlberlinerin im Kreise ihres intim begleitenden Quartetts zu ihrer Heimat zurück, erzählt in einer kongenial erfrischenden Verbindung mit dem Jazz ihre ganz persönliche, berührende Musikhistorie Argentiniens – und dies mit einer Ausnahmestimme, die die Badische Zeitung als “leuchtenden Honig” pries. Ihr kosmopolitischer Lebensweg gäbe Stoff ab für einen bewegten Reiseroman: aufgewachsen in Buenos Aires studiert sie dort Musik, nimmt ein Boleroalbum auf und beginnt parallel eine Musical-Karriere. Nach einer Hauptrolle in “Cats” zieht es Lily für neun Jahre und viele weitere Hauptrollen nach Spanien, wo sie unter anderem in Barcelona als Zigeunerin Esmeralda in der zeitgenössischen Musical Version von Victor Hugo’s “Glöckner von Notre Dame” auf der Bühne steht – eben jene Rolle, die auch die israelische Sängerin Noa in Paris übernahm.