Kapelle Klein Grönau

Zur Geschichte

 

Die Siedlungsgruppe Klein-Grönau beiderseits der Straße nach Ratzeburg war ursprünglich Sammelpunkt der Vielzahl die Grönauer Heide durchziehenden Wege. Auf einer in das 'Große Moor' hineinreichenden Kuppe wurde zunächst die kleine Wegekapelle gebaut.

Das Bild wird heute noch geprägt durch die unter Denkmalschutz stehende Bausubstanz. Hervorzuheben sind neben der mit einem kleinen Friedhof umgebenen Wegekapelle, das Siechenhaus und das Verwalterhaus. Die Gebäude werden ergänzt durch eine Reihe typischer Freiraumelemente wie die Feldsteinmauer und den alten Baumbestand auf dem Kirchhof, drei Hauslinden am Verwalterhaus und die Lindenreihe entlang der Hauptstraße. Ein den Geländeverhältnissen folgender Knick markiert den Obergang zum Niederungsbereich des 'Großen Moores' im Westen.

Eine empfindliche Störung des Ensembles mit seiner seit dem 19. Jh. unveränderten Stellung der Gebäude zueinander stellt der durchquerende unsensible Straßenausbau dar. Auch die von Norden heranrückende Bebauung (neue Sporthalle) führt zu Beeinträchtigungen.

Das Haus des Stiftverwalters ist ungenutzt und verfällt. Diese alte Siedlungsgruppe im Lübecker Außenbereich ist zu erhalten und vor weiteren Störungen zu schützen.

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